Afrikanische Schweinepest (ASP) und Güllebonus

Stand: 10/01/2018
Beim Güllebonus beschließt der Bundestag eine Ausnahmeregelung im EEG für Biogasanlagen bei Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest.

Der zu befürchtende Ausbruch der ASP in Deutschland bedrohte die EEG-Vergütung hunderter Anlagenbetreiber, die Gülle einsetzen. Können Anlagenbetreiber aufgrund von Sperrgebieten, die ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bedingen würde, den Mindestanteil nicht mehr einsetzen, drohte der endgültige Verlust des Güllebonus. - So die Regelung bisher. -

Bald neu, aber noch nicht beschlossen: Die Unterschreitung der 30 Masse% führt im Ausnahmefall der ASP nicht zum endgültigen Verlust des Güllebonus, sondern nur zum Verlust dieser Zusatzvergütung auf Zeit.
Diese Abstimmung wurde so im Bundestag beschlossen und ist erst nach positiver Abstimmung im Bundesrat gültig. Die Abstimmung im Bundesrat folgt im Oktober 2018.
Genaueres lesen Sie beim Fachverband Biogas.

Stand November 2018: Sachverhalt ASP/Güllebonus wurde im Bundesrat bestätigt.





Markus.Gasper@dlr.rlp.de     www.DLR-Eifel.rlp.de drucken