M 06.4 b) - Förderung von Investitionen in die Verarbeitung und Vermarktung regionaler Erzeugnisse







Was soll erreicht werden?
  • Unterstützung von Wertschöpfungsketten-Partnerschaften mit Schwerpunkt der Regionalvermarktung. Dazu sollen Investitionen in Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung gefördert werden, mit denen die baulichen und technischen Voraussetzungen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen und der kooperierenden landwirtschaftlichen Betriebe geschaffen werden.
  • Verbesserung der Effizienz des Ressourceneinsatzes - insbesondere von Wasser und/oder Energie - und dadurch Unterstützung einer ressourcensparenden Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen entsprechend den Anforderungen des Marktes.



Was wird gefördert?

Förderfähig sind angemessene Aufwendungen für Investitionen, die der Erfassung, Lagerung, Kühlung, Sortierung, marktgerechten Aufbereitung, Verpackung, Etikettierung, Verarbeitung oder Vermarktung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse dienen. Förderfähig sind dabei auch Investitionen der zweiten Verarbeitungsstufe (Endprodukt der Verarbeitung kein Produkt nach Anhang I) sowie zur Vermarktung von Endprodukten der zweiten Verarbeitungsstufe, sofern es sich bei den Eingangsprodukten der zweiten Verarbeitungsstufe überwiegend um landwirtschaftliche Qualitätserzeugnisse handelt.

Förderfähig sich auch allgemeine Aufwendungen wie Architekten- und Ingenieurleistungen, Baugenehmigungen und Kosten der Vorplanungen, sofern sie Teil einer durchgeführten Investition sind.




Wer wird gefördert?
  • Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung im Besitz von Erzeugerzusammenschlüssen
  • Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung, deren Tätigkeit sich nicht gleichzeitig auf die Erzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse bezieht



Wie wird gefördert?
  • Projektförderung als Anteilsfinanzierung in Form eines Zuschusses zu den förderfähigen Kosten.
  • Der Zuschuss beläuft sich auf 35 % der förderfähigen Investitionskosten.
  • Der Förderhöchstbetrag beträgt 200.000 €.
  • Die im laufenden und den beiden vorangegangenen Steuerjahren gewährten De-minimis-Beihilfen werden auf diesen Förderhöchstbetrag angerechnet.



Wer ist Ansprechpartner?

Förder- und verwaltungsrechtliche Fragen: DLR Mosel in Bernkastel-Kues

Wo wird beantragt?

Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel
- Abteilung Einzelbetriebliche Förderung und Marktförderung - in Bernkastel-Kues (Bewilligungsbehörde), mit weiteren Dienstsitzen in Mayen und Neustadt a.d.W.

Görrestr. 10

54470 Bernkastel-Kues

Tel.: 06531/956-0
Fax.: 06531/956-103
E-Mail: DLR-Mosel@dlr.rlp.de


Wo gibt es weitere Informationen?

Internetseite der einzelbetrieblichen Investitions- und Marktförderung