Pressemitteilung zum EU-Beihilfen zum Ausgleich von freiwilliger Milchmengenreduzierung (EU-Milchmengenreduktionsprogramm)

Stand: 12/23/2016
Pressedienst des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau 

Mainz, 20.12.2016

EU-Beihilfen zum Ausgleich von freiwilliger Milchmengenreduzierung (EU-Milchmengenreduktionsprogramm)
Auszahlungsanträge ab 1. Januar 2017 stellen!


Für die Beihilferegelung zur Mengenreduzierung auf dem Milchmarkt werden EU-weit 150 Millionen Euro ausschließlich aus dem EU-Haushalt bereitgestellt. Je Kilogramm freiwillig reduzierter Milchanlieferungsmenge werden 14 Cent an Beihilfe gewährt. Landwirtinnen und Landwirte, die für die erste Verringerungsperiode einen Antrag gestellt haben und denen ein entsprechender Bescheid vorliegt, können ab 1. Januar 2017 einen Antrag auf Auszahlung beim DLR Mosel stellen.



1. Stellung des Antrags auf Auszahlung

Der Antrag auf Auszahlung ist nach der Beendigung des Reduktionszeitraums (31.12.2016) beim DLR Mosel bzw. dessen Außenstellen im Zeitraum vom 1. Januar bis 14. Februar zu stellen. Anträge, die nach dem 14. Februar 2017 eingehen, können nicht berücksichtigt werden (Ausschlussfrist).
Die Antragstellung erfolgt online über die HIT-Datenbank. Ab dem 1. Januar 2017 wird die Online-Antragstellung möglich sein. Der Zugang erfolgt über die bestehende HIT-Zugangsberechtigung (Betriebsnummer und PIN). Die erforderlichen Nachweise (siehe 3.) sind der zuständigen Stelle schriftlich und fristgerecht mit einem entsprechenden unterschriebenen Formular einzureichen. Diesen „komprimierten“ Antrag stellt das Online-Programm nach erfolgter Antragstellung bzw. Dateneingabe als Ausdruck zur Verfügung. Bei technischen Problemen kann eine Vor-Ort-Eingabe an jedem DLR in Rheinland-Pfalz erfolgen.


2. Antragsfrist

Das ausgedruckte und unterschriebene Antragsformular ist einschließlich der erforderlichen Nachweise bei einem DLR spätestens bis zum 14. Februar 2017 einzureichen. Es ist zu beachten, dass die Vorlage des unterschriebenen Datenträgerbegleitzettels mit den Nachweisen zur Einhaltung der Frist erforderlich ist.


3. Erforderliche Nachweise für die Antragstellung bis zum 12. Oktober 2016, 12.00 Uhr

Nachweise des Milchverkaufs durch den Antragsteller an Erstaufkäufer für die Monate Oktober 2016, November 2016 und Dezember 2016 (Milchabrechnung, ggf. Bescheinigung durch den/die Erstaufkäufer).


4. Höhe der Beihilfe

In Abhängigkeit von der Differenz zwischen der beim Beihilfeantrag angegebenen und der dann tatsächlichen erfolgten Milchmengenreduzierung, ist die Beihilfe wie folgt gestaffelt:

  • Differenz größer als 80 Prozent → keine Beihilfezahlung (Beispiel: Es wurde eine Verringerung von 50.000 kg beantragt, tatsächlich wurden aber nur 9.900 kg Rohmilch weniger geliefert - 9.900 kg/50.000 kg = 19,8 Prozent, d. h. Differenz von 80,2 Prozent zur beantragten Verringerung)
  • Differenz zwischen 50 und 80 Prozent → 50 Prozent Beihilfehöhe
  • Differenz zwischen 20 und 50 Prozent → 80 Prozent Beihilfehöhe
  • Differenz kleiner als 20 Prozent → 100 Prozent Beihilfehöhe

Die Auszahlung der Beihilfe erfolgt bis Ende März 2017.

 

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550





Ihre Ansprechpartner zur Milchsonderbeihilfe
 
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